Fotografie als Speicher der Geschichte. Is all Photography Propaganda?

Jonas Stuck
Geschichte & Politikwissenschaft — Freien Universität Berlin

Das Thema Fotografie stand lange Zeit im toten Winkel des historischen Rückspiegels und der Umgang mit ihr wurde auf Nachbardisziplinen abgewälzt. Dabei sind Fotografien in der Lage Geschichte zu machen, zu schreiben und zu sein. Im 20. Jahrhundert wurden Fotografien omnipräsent und man begann von einem Ende der „Gutenberg-Ära“ zu sprechen. Mit der anhaltenden ikonographischen Wende entstand ein riesen Korpus fotografischen Materials. Doch wie zapfen wir diesen Speicher an? Der Vortrag begibt sich auf eine globale Reise, um diese Frage anhand ausgewählter Beispiele zu beantworten.